Kind und Hund - Verhaltenstipps

Kind und Hund

Der eigene Hund...

  • Behandle deinen Hund immer so, wie auch du gerne behandelt werden möchtest. Ärgere ihn nicht, kneife, trete, schlage ihn nicht. Ziehe ihm nicht am Fell, am Schwanz, an den Ohren oder an den Vorderbeinen. Erschrecke ihn nicht.
  • Sprich möglichst ruhig und freundlich mit ihm.
  • Dein Hund hat es lieber, wenn du ihn seitlich am Hals oder am Körper streichelst und nicht auf dem Kopf. Das gilt besonders auch für fremde Hunde - siehe unten. 
  • Respektiere es, wenn dein Hund sich zurückzieht. Ist er in seinem Körbchen, darfst du ihn nicht stören oder gar wecken. Denn auch ein Hund braucht ausreichend Ruhe und Schlaf, sonst kann er unausgeglichen werden. 
  • Störe deinen Hund nicht beim Fressen. Oft verstehen Hunde hier keinen Spaß und das Risiko eines Beiß-Unfalls erhöht sich.
  • Versuche nicht, raufende Hunde zu trennen. Hol immer einen Erwachsenen zur Hilfe. Schrei die Hunde nicht an, damit sie aufhören, denn das kann sie sogar noch anstacheln.
  • Trotz aller Vertrautheit sollten deine Eltern dich nicht mit deinem Hund alleine lassen. So ist gewährleistet, dass ein Erwachsener immer im Notfall eingreifen kann.
  • Lerne mit deinen Eltern ein wenig "hündisch" und  versuche das  Ausdrucksverhalten deines vierbeinigen Kameraden richtig zu deuten.

 

Training für Kinder...


Gerne helfe ich dir beim Hunde-Sprachkurs, damit du und dein Hund euch prima versteht. Wir machen zudem Gehorsamsübungen, Versteck- und Suchspiele und bringen deinem Hund kleine Tricks bei. Ich gebe dir eine Menge Tipps zum richtigen Umgang mit deinem vierbeinigen Freund. Und  vieles mehr. Wenn du Interesse hast, dann lass uns einen Termin ausmachen. Je nach Absprache treffen wir uns mit oder ohne deine Eltern. Mehr 

zum Training mit Eltern unter Erziehung.

Verhaltenstipps Kind und Hund

Der fremde Hund...

  • Frage immer den Hundehalter, ob du den Hund streicheln darfst.
  • Nähere dich nicht fremden Hunden oder streichele sie, wenn der Besitzer nicht dabei ist. Vor allem dann nicht, wenn der Hund alleine z. B. vor einem Geschäft angeleint ist.  
  • Sieh fremden Hunden nicht längere Zeit in die Augen, bzw. starre sie nicht an. Da das Fixieren unter Hunden als Rangordnungsgeste gewertet wird, könnte er sich bedrängt oder bedroht fühlen.
  • Fasse den Hund niemals überraschend von hinten an. Nähere dich langsam seitlich und lass ihn erst einmal an der Hand schnuppern. Ansonsten könnte sich der Hund erschrecken oder sich überrumpelt fühlen.  
  • Streichele den Hund nicht von oben herab auf dem Kopf. Zum einen ist das den meisten Hund unangenehm - wie vielleicht dir auch, wenn dir die Erwachsenen auf dem Kopf tätscheln. Zum anderen sagt ein Hund, der einem anderen seine Pfote auflegt  "Ich bin stärker als du". Der fremde Hund könnte das also als Bedrängung oder gar Bedrohung werten. Streichle ihn besser seitlich am Hals oder am Körper.
  • Weicht der Hund zurück oder signalisiert er, dass er gerade keinen Kontakt möchte, dann bedränge ihn nicht und lass ihn in Ruhe. 
  • Laufe nicht vor einem fremden Hund davon. Schreie nicht oder mache keine hektischen Bewegungen. Das könnte den Jagdinstinkt des Hundes wecken.
  • Kommt ein Hund unvermittelt auf dich zu, so solltest du sofort stehen bleiben und den Blick abwenden. Nicht schreien und die Arme am Körper hängen lassen. Lass Spielzeug z. B. einen Ball liegen bzw. fallen. So wird der Vierbeiner schnell das Interesse verlieren und weitergehen.
  • Und noch etwas: Hunde haben ein gutes Gedächtnis. Sie vergessen nicht, wer sie einmal - vielleicht noch als Hundebaby - geärgert hat. 


                                                                             weiter zu Erziehung oder zu Startseite