Einzeltraining - Allgemeines

"Der persönliche Freiraum eines Hundes entspricht der Qualität des ihm vermittelten Gehorsams." Thomas Baumann, Hundetrainer

  

Erziehungsziele...

 

Im Fokus steht immer die Alltagstauglichkeit bzw. die Gesellschaftsfähigkeit des vierbeinigen Familienmitglieds.  Konkrete Ziele sind: Gute Leinenführung. Die zuverlässige Befolgung wichtiger Signale unter möglichst vielen Ablenkungen und in unterschiedlichen Konflikt-Situationen des täglichen Lebens. Mit und ohne Leine. Festigung der Bindung und Aufbau von Vertrauen im Mensch-Hund-Team. Aber auch die Förderung von sozialer Kompetenz, sowie gutem Benehmen und vieles mehr.Näheres unter Welpen, Junghunde, Erwachsene Hunde,.

 

Erziehung ist ein Prozess, der anhält, so lange der Hund lebt. Erziehung ist jedoch nicht nur Training, sondern heißt auch, den Hund harmonisch und artgerecht in den Alltag und in den Familienverband einzuordnen. Erste wichtige Anhaltspunkte über die Mensch-Hund-Beziehung gibt das Analyse-Gespräch. 

    

Analyse-Gespräch...

 

Ein erstes Gespräch im häuslichen Bereich ist ein wesentlicher Baustein für eine individuelle Beratung und ein erfolgreiches Training. Denn neben dem Kennen lernen hat das Treffen vor allem die Funktion einer Ist-Analyse. Wie verhält sich Ihr Hund in seinem Revier? Wie reagieren seine Menschen darauf? Welche Regeln und Privilegien gibt es? Wie sieht der Tagesablauf aus? Welche Erwartungen haben Sie an Ihren Hund und an das Training? Und vieles mehr. Die Antworten auf die Fragen geben u. a. einen guten Einblick darauf, welche Position Ihr Hund im menschlichen Rudel einnimmt - oder voraussichtlich einnehmen wird. Ein Erkennen der Gesamt-Zusammenhänge 

kann entscheidend dazu beitragen, dass mögliches Problemverhalten durch präventive Maßnahmen gar nicht erst entsteht. Sollte sich bereites ein Problemverhalten wie z. B. unangemessene (Angst)-Aggressivität entwickelt haben, dann finden Sie hier mehr dazu.

 

Beratung und Training...

 

Anhand der Analyse-Ergebnisse erfolgt eine Beratung und es wird ein individuelles Trainings- und Maßnahmen-Paket zusammengestellt. 

 

Die Trainingsform  "Einzelunterricht" ermöglicht es, das Mensch-Hund-Team genau dort abzuholen, wo es mit seinen Fähigkeiten steht. Vorher analysierte Faktoren, die Einfluss auf den Trainingserfolg haben, können berücksichtigt werden. Zudem kann auf die Individualität eines jeden Mensch-Hund-Teams am effektivsten eingegangen werden. Z. B. kommt es oft nur auf Nuancen in der Körper- oder Lautsprache an, die über Erfolg oder Misserfolg einer Übung entscheiden und die vom Trainer ungeteilte Aufmerksamkeit fordern. 

 

Zunächst ist es besser, in einer entspannten Umgebung zu starten, damit der Vierbeiner sich auf seinen Menschen konzentrieren kann. Training in der Gruppe bedeutet jedoch ständige Ablenkung. Und auch so mancher Mensch fühlt sich gestresst, weil er vielleicht für eine Übung länger braucht oder sein Hund gerade wieder den Nachbarn anpöbelt und umgekehrt. Der Stress überträgt sich auf den Hund und der weitere Lernerfolg leidet darunter. Erst wenn die Grundlagen gelegt sind, werden möglichst gezielt Ablenkungen in das Training eingebracht. Das sind die besten Voraussetzungen für schnelle Lernfortschritte.

 

Ist der Vierbeiner dem Welpenalter entwachsen, sollte das Training vorwiegend im alltäglichen Umfeld stattfinden. Denn unser Ziel ist ein Begleiter, auf den Sie sich im Alltag und auf den täglichen Ausflügen mit all seinen Überraschungen verlassen können. Mit und ohne Leine. Eine Erziehung auf dem Hundeplatz kann eine sinnvolle Ergänzung sein. Sehr zu empfehlen ist eine Sozialisierungsgruppe, in der insbesondere pubertierende Hunde auch nach der Welpen-Gruppe ihr Sozialverhalten unter Aufsicht trainieren können. Siehe  Alltagshund-Kurs. Jedoch Vorsicht: Hunde, die vorwiegend oder ausschließlich auf dem Hundeplatz trainiert werden, vergessen oft ihren Gehorsam, wenn der Zaun und die Leine weg sind und die Ablenkung oder die Konflikt-Situation plötzlich da ist.

 

Kinder sind herzlich willkommen...

 
Oft entwickeln Kinder ab dem Grundschulalter stärkeres Interesse daran, bewusst mit ihrem vierbeinigen Freund zu arbeiten und auch Verantwortung zu übernehmen. Sei es beim Füttern, bei der Fellpflege oder mit kleinen Gehorsamsübungen. Hierbei und während der Spielphasen lernen Kind und Hund viel voneinander. Sie zeigen sich die individuellen Grenzen, lernen gegenseitigen Respekt und bauen Vertrauen und Bindung auf. Selbstvertrauen und Sozialkompetenz werden dadurch gestärkt. Möchte Ihr Kind beim Training dabei sein, ist es herzlich willkommen. Es lernt dabei viel über das Ausdrucksverhalten und den richtigen Umgang mit dem Hund.

 

 

weiter zu Welpen, Junghunde, Erwachsene Hunde oder Lern- und Abenteuerspaziergänge